Heute früh fahren wir nach Vela Luka im Norden der Insel. Dort gibt es eine eliptisch geformte Höhle namens «Vela Spila«, 40 Meter breit und tief und ca. 17 Meter hoch, über der Stadt gelegen (130 m über Meeresspiegel).

Die Zufahrt mit dem Auto ist etwas abenteuerlich. Man hätte auch eine 1-stündige Wanderung machen können – aber bei 29 Grad bereits um 09:00 am Morgen haben wir darauf verzichtet. Das können wir «Cini» nicht antun 🙂 .

Extrakt aus obenstehendem Wikipedia Link: Es gibt eine ununterbrochene Abfolge von Sedimenten aus dem späten Mesolithikum bis zum Neolithikum. Radiokohlenstoffdatierte Funde deuten auf eine saisonale Anwesenheit des Menschen zur Jagd und zum Sammeln von Meeresressourcen ab 20.000 Jahren vor Christus hin. Drei Kinderbestattungen wurden zwischen 1986 und 1998 in den jüngeren mesolithischen Schichten entdeckt. Weitere Funde werden auf die Zeit zwischen 13.500 und 12.600 v. Chr. datiert. [ Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)].

Beim Eingang zur Höhle hat ein Töff-Fahrer mit ZH Kennzeichen sein Gefährt so hingestellt, dass man kaum dran vorbei kommt. Aber es stellt sich heraus, dass es ein St. Galler ist. evtl. mit Toggenburger Wurzeln. Wir haben nicht nachgefragt, aber im Gespräch nannte er ein Haus/Wohnung in Ebnat-Kappel, welches er am Verkaufen sei. Er ist seit etwas 10 Tagen unterwegs, fährt mit Helm, aber nur mit Badehosen, T-Shirt und Crocks – Ziel Türkei. So ein richtiger «Schnurri», der gerne mal etwas über den Durst trinkt. Wir treffen in etwas später nochmal unten in der Stadt, wo sich herausstellt, dass aus dem Taxiboot Trip auf die Insel Proizd ein paar Minuten vor Vela Luka nix wird, da das Schiff nur um 10:30 rausfährt und einen erst um 17:00 wieder abholt.

Also müssen wir unsere Badepläne für heute anpassen. Bevor es aber an einen Strand irgendwo auf der Insel geht, brauchen wir jetzt erst mal einen Kaffee. Ursi geht noch etwas Süsses beim Bäcker nebenbei kaufen, welches ich nicht im Restaurant zum Kaffee essen will. Es stellt sich heraus, dass das eine falsche Entscheidung war – der Kuchen mit einer Art Apfel-/Aprikosen Füllung ist sehr süss und lecker – hat etwas zuwenig Teig aber dafür umso mehr Füllung und klebt. Wäre gut gewesen, man hätte noch etwas Kaffee dazu trinken können.

Nächstes Ziel ist der offenbar bekannte Strand «Pupnatska Luka». Eher aus Versehen landen wir aber zuerst am Strand «Zitna» im Ort Zavalatica, welcher sehr schön und typisch steinig ist. Für «Cini» hat es im felsigen Strandrand soger ein Schattenplätzchen. Das Wasser ist angenehm warm und wie an den meisten Orten in Kroatien klar und schön blau.

 

Nach etwas 1.5 Stunden, etwas Schwimmen und auf den Felsen rumrkackseln gehen wir zum eigentlichen Ziel. Google Maps führt uns auf eine Strasse, die eher für einen 4×4 SUV geeignet wäre als für unseren Opel Zafira. Trotzdem erreichen wir unser Ziel, sind aber vom Strand etwas enttäuscht, obwohl er relativ gross ist und angenehme Kieselsteine hat (nicht zu gross). Da wir aber für «Cini» etwas Schatten brauchen, den es hier nicht wirklich gibt, landen wir bei einem Baumstaum – um welchen herum es nicht gerade gut riecht – was wir aber erst nach ein Paar Minuten herausfinden. ….

 

Da eine Wolke dem Sonnenbaden immer wieder einen Strich durch die Rechnung macht, entscheiden wir nach etwa 1 Stunde, wieder zurück in unser Appartement zu fahren.

 

 

Adrian Arnold Kroatien Roadtrip